Erhöhung der E-Mobilitätsförderung

Ab 1. Juli wird die Förderung der E-Mobilität weiter erhöht und sowohl für Elektro-Autos als auch Plug-in-Hybride, Transporter und Wallboxen.

Vienna Autoshow16 Alternative 54

Deutschland und Österreich erhöhen die Förderungen für umweltbewusste Autos.

Das Angebot in Sachen Elektro-Mobilität ist in diesem Jahr stark im Steigen, viele Modelle sind bereits auf dem Markt, einige weitere folgen im Lauf des Jahres. Nicht nur wegen der Corona-Krise denken immer mehr Firmen- wie Privatkunden über einen Umstieg auf Alternativantriebe nach, wie auch die jüngsten Umfragen ergeben. Dass der große Durchbruch bis dato noch ausgeblieben ist, liegt vor allem an den im Vergleich mit klassischen Verbrennungsmotoren hohen Kaufpreis. Die Reichweite wird indes immer weniger zum Thema, da die Tagesfahrleistung eher gering ist und immer mehr Elektro-Autos mittlerweile auch in der Praxis die 300-Kilometer-Schallmauer durchbrechen.

Die österreichische Bundesregierung hat, um das Interesse am Umstieg weiter zu erhöhen, jetzt bei den Förderungen nachgebessert. Pkw mit reinem E- oder Wasserstoff-Antrieb bekommen künftig sowohl für Privatpersonen als auch beim Kauf durch Firmen 5.000 statt bisher 3.000 Euro, bei Plug-in-Hybriden und Fahrzeugen mit Range-Extender wurde von 1.500 auf 2.500 Euro aufgestockt. Wichtig: Die Brutto-Listenpreise des jeweiligen Basismodells dürfen 50.000 (Private) bzw. 60.000 Euro (Firmen) nicht übersteigen.

Ebenfalls bei den Nutzfahrzeugen steigen die Förderungen ab 1. Juli 2020 an. Im Segment N1 zwischen 2,0 und 2,5 Tonnen höchst zulässigem Gesamtgewicht von 5.000 auf 7.500 Euro, N1 über 2,5 Tonnen hzG 12.500 statt 10.000 Euro. E-Kleinbusse der Klasse M2 werden mit 24.000 statt 20.000 Euro gefördert, Leichtfahrzeuge mit 1.300 statt 1.000 Euro. Für Flotten besonders interessant: E-Nutzfahrzeuge der Klasse N2 bekommen 24.000 (bisher 20.000 Euro), N3 60.000 Euro statt bisher 50.000. E-Busse der Klasse M3 bis 39 Personen 52.000 statt 40.000 Euro, bei über 39 zugelassenen Personen sind es 78.000 statt 60.000 Euro.

Ein weiterer interessanter Punkt: Höhere Zuschüsse gibt es auch bei der Ladeinfrastruktur, Wallboxen oder intelligente Ladekabel werden für Private mit nun 600 statt 200 Euro gefördert, Ladestationen für Mehrfamilienhäuser mit sogar 1.800 statt bisher 600 Euro. Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Unternehmen wird – je nach Leistung – mit 300 bis 15.000 Euro (bisher 200 bis 10.000 Euro) gefördert.

Mehr Details zu den Förderhöhen, sowie zur Beantragung finden Sie auf www.umweltfoerderung.at! In Deutschland wurden ebenfalls entsprechende Förderungen beschlossen, die zum Teil noch deutlich über den österreichischen liegen, alle Infos dazu bei den Kollegen von www.firmenauto.de!

Quelle: Flotte.at

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