Toyota mit neuer intelligenter Ladestation

Smart Mobility Park kann auch Energie produzieren und speichern

Toyota Smart Mobility Park

Eine wirklich intelligente Lösung, endlich werden nun auch die Ladestationen weiter entwickelt.

Toyota hat in Toyota City (Japan) eine neue intelligente Ladestation für Elektrofahrzeuge namens „Smart Mobility Park“ eingerichtet. Die Station steht in Toyota Ecoful Town, einem eigens errichteten Ausstellungsgelände. Hier können Interessierte einen Einblick in die Technik von morgen bekommen. Wie muss die Smart-Haus, Verkehrs- und Stadt- Infrastruktur beschaffen sein und miteinander kommunizieren, um den CO2-Ausstoß bestmöglich zu reduzieren. Das Projekt ist eine von vier in Japan errichteten Modellregionen deren Ziel die Demonstration und Erprobung nachhaltiger Zukunftstechniken ist.

Der Smart Mobility Park basiert auf dem gleichnamigen Konzept, das Toyota im Herbst 2011 auf der Tokyo Motor Show vorgestellt hatte. Die Anlage fungiert nicht allein als Ladestation für bis zu elf Elektrofahrzeuge, sondern ist auch in der Lage, über Solarzellen selbst Energie zu produzieren und zu speichern.

Die neue Station kommt ab Herbst dieses Jahres im Rahmen des sogenannten Ha:mo Ride Projekts in Japan zum Einsatz. Ziel dabei ist die optimale Verbindung individueller und öffentlicher Verkehrsmittel; die per Car Sharing bereitgestellten Elektroautos können für Fahrten von Bahnhöfen bis zum Reiseziel genutzt werden. Der Smart Mobility Park bietet Lademöglichkeiten für bis zu sechs einsitzige, ultrakompakte Elektro-Minis vom Typ COMS und fünf elektrisch angetriebene, von Yamaha produzierte PAS-Zweiräder. Die Fahrzeuge können von registrierten Nutzern mit speziellen Karten in Betrieb genommen werden.

Der Smart Mobility Park ist mit Solarzellen ausgerüstet und kann die Fahrzeuge entweder mit selbst produziertem Strom oder mit Energie aus dem allgemeinen Stromnetz aufladen. Zudem ist die Station mit herkömmlichen Steckdosen ausgestattet; die gewonnene Solarenergie kann daher beispielsweise bei einem Stromausfall zur Versorgung elektrischer Geräte genutzt werden. Anzeigen informieren über Energiegewinnung und -speicherung, die Nutzung von Strom aus dem allgemeinen Netz und den Ladestatus der angeschlossenen Fahrzeuge. Das intelligente Energiemanagement sorgt dafür, dass Energie, die über Nacht gespeichert wurde, tagsüber Lastspitzen zu puffern.

Toyota testet das städtische Verkehrssystem Ha:mo seit Oktober 2012 gemeinsam mit Toyota City und örtlichen Verkehrsbetrieben. Vier Fahrzeugstationen wurden in Toyota City an der Universität Chukyo und den nächstgelegenen Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel eingerichtet. Derzeit sind elf ultrakompakte COMS Elektrofahrzeuge und zehn elektrische Zweiräder PAS im Rahmen des Ha:mo Ride Projekts in Toyota City unterwegs. Im Herbst soll der Fuhrpark auf jeweils 100 einsitzige Elektroautos und 100 Elektro-Zweiräder erweitert und die Zahl der Ladestationen auf 20 erhöht werden. Die Fahrzeuge sollen dann von rund 1.000 Teilnehmern des Projekts genutzt werden können.



Spezifikationen des Smart Mobility Park

Station Abmessungen (Breite/Tiefe/Höhe) 25.000 x 7.890 x 2.600 mm
Parkplätze Ultrakompakte Elektroautos: 6
Elektro-Zweiräder: 5
Monitor Größe 46 Zoll
Solarzellen Größe pro Zelle (Breite/Tiefe/Höhe) 1.630 x 862 x 35 mm
Anzahl 10
Max. Gesamtleistung 2,1 kW
Speicherbatterie Abmessungen (Breite/Tiefe/Höhe) 1.200 x 300 x 1.370 mm
Gesamtspeicherkapazität 7,8 kWh
Batterietyp Bleisäure
Ladegeräte Abmessungen (Breite/Tiefe/Höhe) 220 x 400 x 1.400 mm
Ausgangsspannung Einzelphasen-Wechselstrom 200 V;
50 Hz/60 Hz
Dauerstromleistung 15 A
Unterstützte Modelle Alle führenden japanischen Plug-in Hybrid- und Elektrofahrzeuge

Quelle: Toyota

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