Freizeitfahrzeuge werden auch elektrisch

Dieses Wochenende werden in Düsseldorf auf dem Carava Salon die neuesten Modelle präsentiert. Die Wohnwagen und die Reisemobile sind deutlich sparsamer geworden, ob bei der fahrt als auch am Campingplatz.

Knaus Tabbert präsentiert ebenfalls einen Caravan mit Elektrounterstützung. So erzeugt der Prototyp des sogenannten „Autark-Pakets“ Energie und speichert sie um dann für Kühlschrank oder Klimaanlage nutzen zu können.

Dafür benötigt man zwei Wechselstromaggregate mit jeweils 850 Watt Leistung das mit je einem Rad verbunden ist. Ab einer Geschwindigkeit von 10 km/h speichert der Generator elektrische Energie in die Blei-Säure-Akkus. Damit kann dann der gesamte Innenraum elektrisch versorgt werden.

Die Batterien müssen aber dafür voll aufgeladen sein und dafür sollte man lange genug gefahren sein. Knaus-Tabbert plant schon weiter und möchte auch die Energie die beim Bremsen entsteht nutzen und speichern.

Das Reisemobil von Hymer arbeitet mit einem Hybridsystem. Der Prototyp der auf dem Hymermobil B578 basiert ist ein Parallel-Hybrid. Die Vorderachse wird von einem Dieselmotor angetrieben und die Hinterachse von einem luftgekühlten Elektromotor.

Der Fahrer hat die Möglichkeit zwischen den beiden Antriebsarten zu wählen, beim Elektrobetrieb schaltet sich der Selbstzünder automatisch ab. Rein elektrisch kann das Reisemobil bei einer Geschwindigkeit von 35 km/h 40 Kilometer weit fahren.



Das ist wohl noch nicht das gelbe vom Ei. Reichweite und Leistung lassen hier noch zu wünschen übrig. Jedoch zeigen die Prototypen das sie auf einem guten Weg sind. Und so wie es aussieht können die Camper, bald auch grün in den Urlaub fahren.

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