Was bringt die Zukunft?

Technologie hat sich noch nie in einem so schnellen Tempo entwickelt, wie in den letzten Jahrzehnten. Kaum zu glauben, dass das Internet in den 1990er Jahren noch in den Kinderschuhen steckte. Mittlerweile nutzen 94 Prozent der Österreicher ein Smartphone und noch nie waren Informationen und Dienstleistungen so einfach zu erreichen. Technologie hat sich in fast allen Bereichen weiterentwickelt und das kann durchaus viele Vorteile mit sich bringen. Denn der hohe Energiekonsum der Weltbevölkerung lässt sich langfristig nur mit effizienter Technologie stillen. Dazu gehört auch, was mit den Energie-Rohstoffen nach ihrer Benutzung passiert. Fossile Brennstoffe und Brandrodungen setzen zum Beispiel jährlich 26 Millionen Tonnen Kohlendioxid frei. Um dem steigenden Bedürfnis nach Wohlstand aber auch der Umwelt gerecht zu werden, müssen Technologien her, die beides berücksichtigen.

 

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Selbst kleine Veränderungen können bereits viel bewirken. Beim Kaufen von Möbeln sollte man zum Beispiel auf eine emissionsarme und nachhaltige Herstellung achten. Oder aber man kann seine Einrichtung second-hand erwerben. Bei der Wahl der richtigen Haushaltsgeräte hilft das EU-Energielabel. Die meiste Wäsche wird auch auf Schongang oder Sparprogramm bei 30 bis 40 Grad Celsius sauber, wodurch sich ebenfalls nicht nur Geld, sondern auch Strom sparen lässt. Technologie hilft auch im Unterhaltungsbereich. Anstatt mit dem Auto ins Kino zu fahren, dessen Bau viel Platz und Ressourcen einnimmt, kann man viele Filme mittlerweile auch online schauen. Gleiches gilt auch für Online-Spiele jeglicher Art, die Unterhaltung für die Massen bieten, ohne dabei Platz einzunehmen.

 

Einer der größten Bereiche, der momentan jedoch im technologischen Wandel ist, ist die Automobilindustrie. Die Fahrzeuge von heute müssen den hohen Ansprüchen in den Bereichen Effizienz, Flexibilität und Sicherheit gerecht werden. Gleichzeitig müssen aber auch die strikten CO2- und Energieeinsparungsziele der EU eingehalten werden. Aus diesem Grund arbeiten Autohersteller schon lange an alternativen und regenerativen Antrieben. Könnte die Ära der Kraftstoffe also bald schon vorbei sein?

 

Ganz so weit sind wir noch nicht. Vor allem in ländlichen Regionen wird der Verbrennungsmotor noch eine ganze Weile zu sehen sein. Doch die Forschung wird stark in Richtung CO2-neutraler Antriebsformen wie Batterieantrieb und Brennstoffzellen vorangetrieben. Als neue Grundlage für ökonomisches Fahren soll das Elektroauto dienen. Um daraus ein Erfolgsrezept machen zu können, muss natürlich die gesamte Stromgewinnung ökologischer werden.

 

Einige Hersteller forschen auch nach der Möglichkeit, Autos mit Wasserstoff anzutreiben. Praxistauglich ist dieses Konzept jedoch noch nicht, denn Wasserstoff muss immer bei einer präzise geregelten Temperatur getankt werden und noch kann die Explosion unter der Motorhaube nicht ausreichend reguliert werden. Wenn diese Probleme gelöst werden, dann wäre das Wasserstoff-Auto jedoch eine äußerst umweltfreundliche Lösung.

 

Technologie und Fortschritt entwickeln sich mittlerweile rasant, was den einen oder anderen beunruhigen mag. Doch neue Technologien haben auch die Möglichkeit, schwierige Probleme, mit denen die Menschheit sich auseinandersetzen muss, zu lösen. So könnten demnächst viele Bereiche deutlich umweltfreundlicher werden.

 

 

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