Nun ist er da, der VW XL 1 – das Ein-Liter-Auto

Die Dritte Generation des Ein-Liter-Autos von VW ist da und sorgt gleich von Anfang an in den Medien für Furore. Nun hat der Volkswagen-Konzern erste Daten bekannt gegeben. Der Hybrid „XL1“ soll nur 0,9 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer verbrauchen und einen CO2-Ausstoß von 24 Gramm pro Kilometer haben.

Unter der Haube soll er einen Zweizylinder-Dieselmotor mit 35 kW/48 PS und einen Elektromotor mit 20 kW/27 PS haben. Ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe setzt dann alles auf die Straße um. Der VW XL1 ist ein Plug-in-Hybrid und kann an der normalen Haushaltssteckdose aufgeladen werden. Ebenfalls wird die im Schiebebetrieb und beim Bremsen anfallende Energie wieder in die Lithium-Ionen-Batterie eingespeist. Rein elektrisch kann der kleine von VW bis zu 35 Kilometer fahren. Ach tragen der konsequente Leichtbau mit kohlefaserverstärktem Kunststoff und die mit einem Luftwiderstandbeiwert von 0,186 ausgefeilte Aerodynamik zu dem niedrigen Verbrauchswert bei.

Bei diesem Modell, können beide Insassen nebeneinander Platz nehmen. Ein besonders leichtes Einsteigen ermöglichen die Flügeltüren. Auf den Markt soll er dann 2013 kommen. Auf der Motor Show in Scheichtum Katar, vom 26. bis 29 Jänner, feierte der VW XL1 seine Weltpremiere.

VW Pressemeldung zum XL1

Hightech-Leichtbau (Monocoque und Anbauteile aus kohlefaserverstärktem Kunststoff), perfekte Aerodynamik (Cw = 0,186) und ein Plug-In-Hybridsystem – bestehend aus einem Zweizylinder-TDI-Motor (35 kW/48 PS), E-Motor (20 kW/27 PS), 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und Lithium-Ionen-Batterie – machen es möglich, dass der neue Volkswagen XL1 bei einem Verbrauch von 0,9 l/100 km nur noch 24 g/km CO2 emittiert. Da als Plug-In-Hybrid konzipiert, kann der Prototyp des XL1 zudem über eine Distanz von bis zu 35 Kilometer rein elektrisch und damit emissionsfrei gefahren werden. Aufgeladen wird die Batterie an herkömmlichen Stromanschlüssen. Via Rekuperation (Bremsenergierückgewinnung) lädt sich der Akku zudem beim Bremsen auf – der Elektromotor fungiert in diesem Fall als Generator.

Trotz dieser enormen Effizienz konnte das Karosseriekonzept alltagstauglicher als bei den zwei vorausgegangenen Prototyp ausgelegt werden: Während Fahrer und Beifahrer im 2002 vorgestellten 1-Liter-Auto und 2009 präsentierten L1 zugunsten der Fahrzeug-Aerodynamik noch hintereinander saßen, können die zwei Passagiere im neuen KL1 nun, wie gewohnt, nebeneinander Platz nehmen; erstmals erleichtern Flügeltüren das Ein- und Aussteigen. Einen weiteren Fortschritt kennzeichnet die Herstellung der kohlefaserverstärkten Kunststoffteile (CFK), wie sich auch die Formel 1 verwendet: Volkswagen ist es hier gelungen, die Fertigungskosten nochmals deutlich zu reduzieren – für eine mögliche Kleinserie des XL1 ein unschätzbarer Pluspunkt. Hintergrund: Gemeinsam mit Zulieferern wurde ein neues System zur CFK-Herstellung im sogenannten aRTM-Verfahren (advanced Resin Transfer Moulding/Harz-Injektionsverfahren) entwickelt und patentiert.

Ein Video präsentiert den VW XL1 1-Liter-Auto auf der Qatar- Motorshow:

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