Nissan und General Electric bauen gemeinsam Solarcarports für Elektroautos

Elektroautos haben den Ruf sehr umweltschonend zu sein. Das stimmt aber nur bedingt. Wird der Strom nicht umweltschonend produziert ist auch das Elektroauto nicht umweltschonend. Um ein Elektroauto umweltfreundlich mit seinem Treibstoff Strom zu versorgen, gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Eine davon ist die Solarenergie oder aber auch die Windenergie.

Um Elektroautos mit grünem Strom zu betanken bauen die Unternehmen General Electric (GE) und Nissan in den USA Solarcarports – hier können die Elektroautos im Schatten geparkt werden und auf dem Dach des Carports erzeugen Solarzellen den Strom für die Ladestationen. Sein erstes Solarcarport hat der US-Konzern General Electric  in Plainville im US-Bundesstaat Connecticut auf einem Parkplatz eingeweiht.
Pro Jahr soll die Solaranlage 125 MWh liefern. Mit sechs Ladesäulen ist das Solarcarport ausgerüstet, die gemeinsam 240 Volt Wechselstrom liefern. Mit dieser Leistung kann man 13 Elektroautos pro Tag laden und überschüssiger Strom geht in das öffentliche Stromnetz.

easysolarcarport.de

Auch der japanische Autohersteller Nissan baut auf seinem Geschäftsgelände in Franklin im Bundesstaat Tennessee eine Station mit 30 Ladesäulen, die mit Solarenergie gespeist werden. Im Juni 2011 soll das Carport fertig sein, der kleine Wermutstropfen bei diesem Solarcarport ist, das dieses ausschließlich für Nissans Elektroauto Leaf gedacht ist.
Nissan und GE sind zwar nicht die ersten mit einem Solarcarport aber man kann hoffen, dass immer mehr sich ebenfalls für eine umweltschonende Methode entscheiden.

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