Man kann die Abwärme des Verbrennungsmotor nutzen

Ein Verbrennungsmotor gibt Wärme ab, doch was passiert damit? Bis jetzt pufft diese in die Luft hinaus. Nun wollen aber Wissenschaftler der TU Wien einen Teil des Wärmeüberschusses von Verbrennungsmotoren nutzen und es gibt auch schon die ersten Projekte dazu.

Mindestens ein Drittel der im Kraftstoff gespeicherten Energie geht verloren. Doch das muss ja nicht sein. Man kann diese in chemischer Form speichern und sie dann beim nächsten Start nutzen. So wurde der Motor, das Getriebe und der Innenraum schneller auf Temperatur gebracht werden und man hat schon wieder gespart.

Erst vor kurzen, hat die Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen (FVV) ein Projekt dazu abgeschlossen. Dabei wurde 95 Grad heißes Kühlwasser, in einen mit speziellen Salzen gefüllten, chemischen Reaktor gepumpt. Die Wärme führt dort dazu, dass die Salze schmelzen und dabei die Energie speichern. Was dabei entsteht nennt man Kristallwasser. Wird die Wärme bei der nächsten Fahrt wieder benötigt, verdampft der Reaktor das Wasser. Kommt der Dampf mit dem Salz in Berührung entsteht eine chemische Reaktion.

Die Salze nehmen wieder eine feste Form an und geben die beim Schmelzen gespeicherte Wärmeenergie wieder frei. Diese wiederum erhitzt das Kühlwasser nach einem Kaltstart und sorgt dafür, dass der Motor sich schneller erwärmt. So braucht das Fahrzeug weniger Kraftstoff und der Innenraum kann zusätzlich noch aufgewärmt werden.

Besonders ideal ist diese Entwicklung für die Hybirdfahrzeuge. Denn bei niedrigen Temperaturen ist es oftmals so, dass der Verbrennungsmotor nur deshalb anspringt um den Innenraum zu erwärmen.



Quelle: motorline.cc

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