Kia steigert F&E-Ausgabe für mehr Umweltschutz

Um die Umwelteinflüsse des Unternehmens und seiner Produkte weiter zu reduzieren, investiert Kia stark in Forschung und Entwicklung. Im Fokus stehen dabei die Verbesserung der Produktionsprozesse und der Einsatz innovativer Fahrzeugtechnologien. Wie das koreanische Unternehmen in seinem neuen Nachhaltigkeitsbericht mitteilt, investierte man 2011 mit 1,62 Milliarden Euro sechs Prozent des Umsatzes in Forschung, Entwicklung und Produktionsanlagen. Damit hat Kia seine Öko-Effizienz gegenüber 2004, als das Unternehmen begann, seine Umwelteinflüsse genau zu quantifizieren, um 44 Prozent gesteigert. 2012 sollen die Ausgaben auf 1,81 Milliarden Euro steigen.

Ein Ergebnis der Arbeit ist beispielsweise, dass 2011 die CO2-Emissionen pro produziertes Fahrzeug gegenüber 2010 um 16 Kilogramm reduziert wurden und sich der Ausstoß an Luftschadstoffen pro Fahrzeug um neun Prozent verringerte. Dank eines effektiveren Abfallmanagements hat Kia 2011 weltweit 33 Prozent mehr Stahl recycelt als im Vorjahr. Die Verbesserungen in diesem Bereich führten sogar dazu, dass die koreanischen Kia-Werke Sohari und Hwaseong in dem Jahr keinerlei Deponie-Müll produzierten.

Umfassendes „EcoDynamics“-Konzept

Damit sich Kia-Fahrzeuge durch außergewöhnliche Umweltfreundlichkeit auszeichnen, wurde das Konzept der „EcoDynamics“-Technologien entwickelt. Der Rio 1.1 CRDi der 2011 eingeführten vierten Modellgeneration hat zum Beispiel eine um 41 Prozent höhere Kraftstoffeffizienz als der vergleichbar motorisierte 1,5-Liter-Diesel-Vorgänger von 2005. Zu den neu entwickelten, kraftstoffsparenden Kia-Technologien gehören zum Beispiel der variable Ventilhub (CVVL), der die Luftzufuhr in den Brennraum regelt, sowie das Start-Stopp-System ISG. Eine der jüngsten Neuentwicklungen ist das erste 8-Stufen-Automatikgetriebe aus eigenem Haus, das den Kraftstoffverbrauch um 18 Prozent senkt.

Soziale Verantwortung
Wie schon in den Vorjahren wurden auch 2011 karitative Projekte weltweit unterstützt. Dabei förderte das Unternehmen 158 verschiedene Programme, die rund 27.500 Menschen zugutekamen; insgesamt mit 13,7 Millionen Euro. Zudem kündigte das Unternehmen an, dass die europäischen Vertriebsgesellschaften das Projekt „Pflanzen für ein besseres Leben“ in Mali weiter fördern werden. Seit 2007 wurden dort bereits 3,5 Millionen Jatropha-Stauden angepflanzt. In den kommenden drei Jahren sollen weitere sechs Millionen Stauden den Menschen in der Region beim Aufbau einer landwirtschaftlichen Produktion und damit einer sicheren Existenz helfen.



Quelle: Auto-Reporter.net

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