Interview mit Peer Wandiger zum Thema Nachhaltigkeit

Nun stellte sich Peer Wandiger den Fragen über die Nachhaltigkeit bei Autos.

Peer Wandiger ist Webdesigner, Programmierer und ein bekannter und sehr erfolgreicher Blogger.
Mit seinen Erfahrungen, Tipps und Hinweise hilft er sehr vielen Bloggern. Von Peer Wandiger und seinen Blogs kann man sehr viel lernen.

Seine Bloggs sind Selbstständig im Netz, Blogprojekt, Affiliate Marketing Tipps und noch einige weitere Projekte.

Wie sehen sie das Thema Nachhaltigkeit bei Autos, was wird sich tun, wo wird man sich hin entwickeln?

Ich denke, dass die Richtung klar ist. Die Ölvorräte schwinden und allein das wird mittelfristig den Druck so stark erhöhen, dass alternative Antriebe sich durchsetzen werden. Wie so oft im Leben muss es aber erst richtig im Geldbeutel der Menschen weh tun.

Was sagen sie zur Spritpreisentwicklung?

Grundsätzlich wird dieser sicher steigen, da die Nachfrage steigt, aberdas Angebot da nicht mithalten kann. Die kurzfristigen Preisänderungensind aber primär durch Spekulationen verursacht, deshalb aber nicht weniger ärgerlich.

Was ist aus ihrer Sicht besser ein Kleinwagen oder ein Mittelklasse oder Oberklassewagen der sparsam ist?

Die Sparsamkeit ist ja nicht das einzigste Kriterium. Wir haben 2 Kinder. Da kam ein Kleinwagen gar nicht in Frage. Am Ende muss die Mischung stimmen.

Sind sie ein Vielfahrer?

Nein. Da ich im Heimbüro arbeite und eher selten bei Kunden vor Ort bin,fahre ich meist nur Kurzstrecken im Ort.

Welchen Motor sollte ihr nächstes Auto haben, einen Diesel-, einen Benzin- oder ein alternativ angetriebenen Motor?

Da ich eher kurze Strecken fahre, würde sich ein Diesel wohl nicht lohnen. Aber ich gebe es zu, ich bin ein Mann, der sich für Autos nur im Motorsport interessiert. Eigentlich ist es mir egal welchen Antrieb mein Auto hat, so lange es zu meiner Nutzung passt. Langfristig wird es aber wohl ein alternativ angetriebener Motor werden.

Wie ist ihre Meinung über den Umgang der Politik, Autohersteller oder Ölfirmen zum Thema Nachhaltigkeit?

Ich denke schon, dass dies auch eine Rolle spielt. Aber genauso wichtig ist es eben auch hier und heute Geld zu verdienen. Dafür sorgen schon die Aktionäre. Am Ende des Tages kommt es auf die Bilanz unter dem Strich an und an werden zumindest Politik und Autohersteller auch mehr auf umweltfreundliche Technik setzen. Dass die Ölfirmen da andere Prioritäten haben, sollte nicht überraschen.

Welche Art von Antrieb glauben Sie setzt sich in der Zukunft durch?

Wie gesagt, ich bin Techniklaie, wenn es um Autos geht. Ich denke aber, dass langfristig die Elektroautos wohl mit die besten Chancen haben.

Was tun Sie persönlich für unsere Umwelt?

Nicht mehr oder weniger als viele andere. Unter anderem versuche ich Strom zu sparen, was sowohl der Umwelt, wie auch meinem Geldbeutel hilft.

Glauben Sie, dass alternative Antriebe in unserem Land genug gefördert werden?

Das kann ich nicht wirklich beurteilen, da ich die Details der Förderung nicht kenne. Förderungen sind sicher wichtig, um den Einstieg neuer Technik zu ermöglichen. Aber am Ende muss die Technik sich auch von allein durchsetzen und das wird sie auf breiter Front wohl erst dann tun, wenn es sich auch finanziell für die Menschen lohnt.

Was halten Sie von den öffentlichen  Verkehrsmitteln (Pünktlichkeit, Platz Probleme, Preis, Netz)?

Hier auf dem Land sind die öffentlichen Verkehrsmittel eher rar gesäht. In einer Großstadt sind diese aber sicher die bessere Alternative. Zum Studium und früher zur Arbeit bin ich aber immer mit der Bahn gefahren und habe sehr positive Erinnerungen daran. Viele meckern ja über die Bahn, aber das kann ich so nicht teilen.

Wie denken sie über Carsharing?

Für viele Deutsche ist das Auto ja schon was sehr persönliches. Für mich ist das ähnlich, auch wenn ich keine Autofanatiker bin. Deshalb kann ich mir Carsharing auch nicht wirklich vorstellen. Das liegt aber sicher auch wieder an meinem eher ländlichen Wohnraum. In einer Großstadt, in der ich das Auto nur alle paar Wochen mal brauche, mag das anders sein.

Wie sehen sie das Automobil, als ein Statusobjekt oder ein Mittel zum Zweck?

Bei mir eher als Mittel zu Zweck.

Welches Auto fahren sie aktuell bzw. welche Autos gehören zu ihrem Fuhrpark?

Wir haben derzeit nur einen Opel Zafira, mit dem wir als Familienauto sehr zufrieden sind.

Was war ihr erstes Auto?

Mein erstes Auto war ein Honda Civic, den ich auch sehr gemocht habe.

Hatten sie ein besonderes Erlebnis mit einem ihrer Autos?

Nein leider nicht wirklich. Zumindest keines, was besonders hervorsticht. Aber vielleicht kommt das ja noch.

Weitere Interviews zum Thema Nachhaltigkeit und Autos:

Interview mit Manfred Stohl!

Interview mit Richard Lugner!

Interview mit Toni Polster!

Be Sociable, Share!
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.