Die Vor- und Nachteile der Elektromobilität

Die Autoindustrie kündigt immer mehr Elektrofahrzeuge an, die in den nächsten Jahren auf den Markt kommen sollten. Die Vorteile für jeden Einzelnen sind bekannt. Die Straßen werden dadurch ruhiger und emissionsfreier.

Doch nicht alles ist nur toll, es gibt auch andere Probleme die dadurch auftreten. Für Blinde und sehbehinderte Menschen kann dies zur tödlichen Gefahr werden. Denn bis zu 30 km/h fahren die E-Cars praktisch geräuschlos. Laut einer Studie der Nordamerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA steigt das Unfallrisiko bei E-Autos beziehungsweise Hybriden im reinen Elektrofahrmodus gegenüber konventionellen Pkw auf das Doppelte an. Es ist bewiesen, das Fußgänger und Radfahrer sich stark auf das Gehör verlassen und  das kann zur Falle werden. Man spricht zwar schon darüber, dass international ein Geräuschgenerator vorgeschrieben werden sollte oder nicht. Um diesen Punkt näher zu beleuchten, hat die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) eigens ein Forschungsprojekt ins leben gerufen. Ziel ist es, herauszufinden, inwiefern E-Mobile als Einzelfahrzeug, in einer Fahrzeugmenge und in welchen Geschwindigkeitsbereichen wahrnehmbar sind und welche Möglichkeiten geeignet sind, die Wahrnehmbarkeit zu steigern.

E-Autos stehen am Anfang einer langen Entwicklung. Doch Fragen gibt es noch genug zu klären. Wie werden die Fahrer mit der Bedienung zurecht kommen? Es stellt sich angesichts der Energierückgewinnung eine recht große Bremswirkung ein, wenn man den Fuß vom Gas nimmt. Welche Maßstäbe gelten für die Hauptuntersuchung? Denn viele Prüfregularien kann man bei den Stromern nicht anwenden. Und wie steht es mit der Sicherheit?

Eines steht auf alle Fälle fest. Das Elektroauto soll unser Klima entlasten. An der Erwärmung unserer Erde durch übermäßigen CO2-Ausstoß gibt es nichts mehr zu rütteln. Einen großen Teil trägt die Mobilität per fossilen Brennstoff bei. Nur in Deutschland allein werden jährlich 180 Megatonnen Kohlendioxid vom Straßenverkehr emittiert. Laut BASt ist jeder Bürger für zehn bis 11 Tonnen CO2 im Jahr verantwortlich. Bis 2050 darf dies nur noch eine Tonne pro Jahr sein, laut den Emissionsrechten.

Ebenfalls ein Problem stellen die fossilen Brennstoffe dar, die es nur noch in begrenzten Mengen  gibt. man darf auch nicht vergessen, dass diese Brennstoffe für alltägliche Dinge gebraucht werden. Man muss also einen alternativen Antrieb finden. Hier bietet sich die Elektromobilität an. so sieht es ein großer Teil der Autoindustrie.

„Im Moment kann man noch nicht behaupten, dass das Elektroauto der Durchbruch in Sachen Klimaschutz wäre“, erklärte Andre Seeck, Leiter der Abteilung Fahrzeugtechnik bei der BASt. Aber ein sehr wichtiger Startpunkt. Bei den Elektroautos kommt man auf einen CO2-Ausstoß von 101 Gramm pro Kilometer. Grund dafür, die hohen Anteile an Strom, die aus der Verbrennung fossiler Energieträger gewonnen werden. Damit liegt Deutschland in etwa im EU-Durchschnitt. Anders in Frankreich, hier liegt der Wert bei 20 bis 25 Gramm. dieser Wert kann erreicht werden, da ein sehr hoher Anteil am Gesamtstrom aus Kernkraft gewonnen wird. Dies weißt zwar kein CO2 auf, dafür aber andere Risiken. Wenn man mit Elektroautos zum Klimaschutz beitragen will, braucht man eine Änderung am Energiemix. Dazu eignet sich Windkraft und Sonnenenergie.

Mit Spannung verfolgt man die weiteren Entwicklungen und Schritte. Eines steht fest, die Autoindustrie steckt Milliardenbeträge in dieses Projekt. Man kann nur hoffen, dass es auch den gewünschten Nutzen bringt.

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