Das Regelwerk ab 2015

Es wird eine Evolution, keine Revolution: Wenn die WTCC 2015 wie geplant ein neues Reglement einführt, werden sich Aussehen und Leistung der Fahrzeuge vermutlich nur geringfügig verändern, las man im Motorsport-total.com. Dies bekräftigt WTCC-Serienchef Marcello Lotti nochmals gegenüber ‚Autosport‘. Am Ansatz von FIA-Präsident Jean Todt, den Motorsport etwas „grüner“ zu machen, möchte Lotti allerdings festhalten.

Und das könnte bedeuten, dass die WTCC ab 2015 zum Beispiel ein einheitliches Hybrid-System für ihre Fahrzeuge vorschreibt. Ein entsprechender Vorschlag wird hinter den Kulissen offenbar bereits diskutiert. „Der Automobil-Weltverband arbeitet mit den Herstellern zusammen, um sich einige Evolutionen am Regelwerk anzusehen, die für 2015 vorgesehen sind“, meint Lotti bei ‚Autosport‘.

„Ich denke, ein Ansatz dabei ist auch, ein gemeinsames Hybrid-System an den Start zu bringen. Alle Hersteller sind dazu eingeladen, sich diesen Vorschlag anzuschauen“, erklärt der Italiener und fügt hinzu: „Es ist nichts, was man entwickeln müsste. Es handelt sich ja schließlich um ein System, das es bereits gibt.“ Und die FIA habe schon Angebote für die Ausrüstung der WTCC-Autos erhalten.



„Es wäre ein Einheitssystem und würde an der Achse eingespeist werden, die nicht für Traktion sorgt“, sagt Lotti. Das heißt: Bei einem Fronttriebler würde der Hybridantrieb an der Hinterachse zum Einsatz kommen, bei einem Hecktriebler dementsprechend an der Vorderachse. Die augenscheinlichsten Neuerungen werden aber vermutlich sichtbar sein: Die WTCC plant auch eine optische Kosmetik.

Alles im kleineren Stil, wie Lotti anmerkt. „Warum auch nicht? Wir müssen etwas tun“, sagt Lotti. „Es könnte sein, dass wir unsere Autos etwas aggressiver ausschauen lassen. Wir werden aber nicht die DNS dieser Meisterschaft verändern. Vielleicht gibt es einen größeren Heckflügel oder einen größere Stoßstange, doch wir werden sicher keine Silhouetten-Autos haben“, hält der WTCC-Serienchef fest.

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