Daimler fordert staatliche Kaufanreize für Elektroautos

In Deutschland fehlt es leider an Kaufanreizen für Elektroautos. Dieser Meinung ist auch Smart-Chefin Annette Winkler in Stuttgart und weist auch gleich auf unsere Nachbarländer hin, wo der Staat Kunden entsprechende Unterstützung zu Teil werden lässt.

Ebenfalls drängt Daimler dazu, dass der Staat Kaufanreize in Deutschland setzen muss. „Es wird über Jahre so sein, dass die Kunden die Kosten für so ein Elektroauto einfach nicht tragen können“, sagte Smart-Chefin Annette Winkler in Stuttgart. Genau aus diesem Grund geht es gar nicht ohne Kaufanreize. Winkler wünscht auch, dass die Hersteller bei der Entwicklung und Weiterentwicklung der Elektromobilität unterstützt werden. Obwohl man bedenken muss, dass dies nicht ausreicht.

Die Smart-Chefin hat auch noch erklärt, wenn alle anderen Länder immer mehr auf die Anschaffung eines Elektroautos subventionieren, gerieten deutsche Autokäufer ins Hintertreffen. „Das heißt im Klartext, dass der Nutzen dieser Investition in die Elektromobilität dann den Kunden in unserem Land nicht zugute kommt. Das ist etwas, was nicht sein kann.“ Daimler-Chef Dieter Zetsche meinte einmal sogar, wenn sich der Staat nicht bald etwas überlegt, könnte es auch der Fall sein, dass die Industrie mit der Elektroauto-Technologie notfalls aus Deutschland abwandert.

Um dies zu verwirklichen müsste der Staat nicht gleich von Anfang an Kaufprämien bezahlen, erklärte Thomas Weber, Entwicklungsvorstand. Der Manager sagte: „Da lassen sich intelligente Lösungen finden, beispielsweise Steuervergünstigungen, Dienstwagenregelungen oder kostenloser Strom. Am Ende muss es für den Kunden attraktiv sein, sich trotz höherer Anfangskosten ein solches Auto anzuschaffen.“ Daimler ist auch bei der Suche nach einem Partner für Elektromotoren aus der Zuliefererbranche bereits in der Endphase. Die Entscheidung wird noch im Frühjahr bekannt gegeben.

„Wir haben drei Kernstrategien im Antrieb: den optimierten Verbrennungsmotor, die Hybrid-Technologie und den Einstieg in Zero-Emission mit dem reinen Elektroantrieb auf der Basis von Batterien oder Brennstoffzelle„, sagte Weber. Er ist der Meinung, dass man die Entwicklung der einzelnen Komponenten, teils mit Partnern oder selbst vorantreiben sollte. Sonst besteht die Gefahr, dass man abhängig wird. „Wir müssen und werden den Innovationsprozess selbst treiben.“

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