Chinesen wollen Autos für Europa bauen

Der Autobauer Chery kommt aus China und hat sich zum Ziel gesetzt, Fahrzeuge für Europa zu bauen. Bereits im nächsten Jahr wollen sie mit drei Fahrzeugen die Produktion starten. Der Zulieferer Magna soll die Fahrzeuge entwickeln.

Dazu hat sich der chinesische Hersteller Chery mit einem der größten Industriekonglomerate Israels, der Israel Corp., zusammengetan, dies hat die „Financial Times Deutschland“ berichtet. Entwickelt werden sollen die Autos vom Zulieferer Magna, der auch schon den Geländewagen Mini Countryman oder den Klassiker Mercedes-Benz G-Klasse fertigte.

Geplant sind Fahrzeuge in der Größe des Skoda Octavia. Diese werden dann auch nach Europa exportiert. Mit diesen Modellen kommen erstmals Autos aus China mit westlichen Standards. Offiziell wollte sich das Gemeinschaftsunternehmen CQAC der Zeitung gegenüber zu dem Projekt nicht äußern. „Wir sind noch dabei, die Bekanntgabe unserer Marke zu planen“, zitiert die „FTD“ einen Firmensprecher. Man rechnet im November damit.



Laut Internetseite hält die Israel Corporation 30 Prozent an Better Place, dem Unternehmen des früheren SAP-Managers Shai Agassi, der mit Tauschbatterien Elektroautos voranbringen will. Die Chery Quantum Auto Co. (CQAC) gehört jeweils zur Hälfte der Israel Corp und Chery. Das Startkapital soll bei 900 Millionen Dollar liegen.

Die chinesische Staatsregierung ist überzeugt von ihrer Autoindustrie und drängt westliche Hersteller zur Kooperation. Man erhofft sich dadurch auch mehr technische Informationen zu bekommen. Auch die alternativen Antriebe sind ein wichtiger Punkt.

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