Bei Elektroautos soll Vibration blinde warnen

Eine Studie im Rahmen von „colognE-mobil“ hat ergeben, dass die Ausrüstung von Elektroautos mit künstlichen Geräuschquellen zum Schutz von blinden und sehbehinderten Personen der falsche Weg ist. Laut Professor Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen ist es viel sinnvoller, innovative Assistenzsysteme zu entwickeln, die die neuen Gefahren auf intelligente Art dem Verkehrsteilnehmer melden.Im Moment arbeitet ein Team an einem Kommunikationssystem, das über ein vibrierendes Handy einen sehbehinderten Menschen warnt, wenn sich ihm ein Elektroauto lautlos nähert. Gleichzeit wird aber auch der Fahrer vom Elektroautos gewarnt, dass eine Person mit eingeschränktem Wahrnehmungsvermögen am Straßenrand befindet.

Laut Dudenhöffer wäre es schade, wenn einer der großen Vorteile der umweltfreundlichen Autos künstlich zunichte gemacht und so unerwünschter Verkehrslärm erzeugt würde. Es wurde ein deutlich höheres Sicherheitsniveau geben, durch ein Assistenzsystem, denn dadurch werden alle Verkehrsteilnehmer über die kritische Situation aufmerksam gemacht. „Für den Fahrer eines leisen Autos werden Handicap-Personen schneller und präziser erkennbar sein.“ So kann man die Sicherheit im Straßenverkehr deutlich erhöhen.

Der Feldversuch „colognE-mobil“ wird seit Januar 2010 im Kölner Stadtgebiet in Zusammenarbeit mit dem Automobilhersteller Ford, dem Energieversorger RheinEnergie und der Stadt Köln durchgeführt. Die Universität Duisburg-Essen beteiligt sich mit insgesamt 15 verschiedener Fachrichtungen an den Versuchen.

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