A-Klasse bekommt das Umweltzertifikat

Mit bis zu 26 Prozent weniger Verbrauch, niedrigen Emissionswerten ab 98 g CO2/km, dem klassenbesten cw-Wert von 0,27 und dem Erfüllen der Abgasnorm EURO 6 bei allen Benzinern setzt die A-Klasse neue Maßstäbe bei der Effizienz. Die hohe Umweltverträglichkeit bestätigten jetzt auch die neutralen Prüfer des TÜV Süd: Der Mercedes-Sportler unter den Kompakten erhielt das Umweltzertifikat nach ISO-Richtlinie TR 14062. Die Auszeichnung basiert auf einer umfassenden Öko-Bilanz der A-Klasse, bei der jedes umweltrelevante Detail dokumentiert wird.


„Fahrspaß pur bei vorbildlicher Effizienz, das ist aus technischer Sicht die Quintessenz der neuen A-Klasse. Großen Anteil daran haben die durchweg neuen Motoren und Getriebe“, erläutert Professor Dr. Herbert Kohler, Umweltbevollmächtigter der Daimler AG. „Besonders stolz sind wir darauf, dass die Benzin-Direkteinspritzer A 180, A 200 und A 250 sogar den sehr strengen Grenzwert für die Partikelanzahl 6×1011 pro km unterschreiten, welcher erst in der zweiten EURO-6-Stufe ab 2017 zwingend einzuhalten ist.“

Mercedes-Benz analysiert die Umweltverträglichkeit seiner Modelle über ihren gesamten Lebenszyklus – von der Produktion über die langjährige Nutzung bis hin zur Altauto-Verwertung. Dies geht weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Das Umweltzertifikat und Erläuterungen dazu werden der Öffentlichkeit mit der Dokumentationsreihe „Life Cycle“ zugänglich gemacht, die auf http://www.mercedes-benz.com hinterlegt ist.

Bei Betrachtung des gesamten Lebenszyklus der Mercedes A-Klasse – von der Herstellung und Nutzung über 160.000 Kilometer bis zur Verwertung – verursacht das neue Modell als A 180 BlueEFFICIENCY 16 Prozent (5,7 Tonnen) weniger CO2-Emissionen als der Vorgänger zum Marktaustritt im Jahr 2012. Auch die Energiebilanz fällt positiv aus: Über den gesamten Lebenszyklus können gegenüber dem Vorgänger 15 Prozent Primärenergie eingespart werden. Das entspricht immerhin dem Energieinhalt von rund 2.400 Litern Benzin.

Wesentlichen Anteil daran haben die deutlichen Verbrauchsreduzierungen. Die so genannten BlueEFFICIENCY-Technologien fassen Optimierungs­maßnahmen im Bereich des Antriebsstrangs, des Energiemanagements, der Aerodynamik, rollwiderstandsoptimierte Reifen, Gewichtsreduzierung durch Leichtbau und Fahrerinformationen zur energiesparenden Fahrweise in einem intelligenten Maßnahmenpaket zusammen.

Die A-Klasse erfüllt bereits heute die vorgeschriebene Verwer tungsquote von 95 Gewichtsprozent. Die europäische Altfahrzeugrichtlinie 2000/53/EG fordert zudem von den Fahrzeugherstellern eine kontinuierliche Erhöhung des Rezyklat­einsatzes. Insgesamt kommen bei der neuen A-Klasse 46 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 34,2 Kilogramm zum Einsatz, die anteilig aus hochwertigen rezyklierten Kunststoffen hergestellt werden können. Damit wurde die Masse der freigegebenen Rezyklat-Komponenten gegenüber dem Vorgängermodell um elf Prozent gesteigert.



Dabei werden verstärkt fahrzeugbezogene Materialkreisläufe geschlossen: So werden beispielsweise die Radlaufverkleidungen aus aufgearbeiteten Starterbatterien und Stoßfängerverkleidungen hergestellt. Die Batterie­halterung entsteht aus aufbereiteten Abfällen aus der Instrumententafel­produktion.

Unter der Verwendung von Naturmaterialien werden in der A-Klasse 20 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 20,8 Kilogramm hergestellt – eine Steigerung um 36 Prozent gegenüber dem Vorgänger.

In der Motorabdeckung der neuen A-Klasse (Benzinmotor M 270) kommt bei Mercedes-Benz zum ersten Mal in einer Großserie ein Biopolymer zum Einsatz. Biopolymere sind Kunststoffe, die teilweise aus pflanzlich basierten Rohstoffen statt ausschließlich aus Mineralöl hergestellt werden. Das Polyamid zur Herstellung der Motorabdeckung für die A-Klasse besteht zu rund 70 Prozent aus pflanzlichen Rohstoffen. Diese werden aus den Samen der Rizinuspflanze gewonnen. Bei der Herstellung der Motorabdeckung aus Biopolyamid entstehen dadurch nur noch rund 40 Prozent der Menge an Kohlendioxid-Emissionen, die zur Herstellung des Bauteils aus einem konventionellen Polyamid erforderlich wären.

Quelle: Daimler

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