50 Einheiten vom VW XL1 werden gebaut

Nun ist es offiziell Volkswagen baut das 1-Lliter-Auto. Nimmt man es ganz genau ist es eigentlich gar kein ein 1-Liter-Auto, denn es verbraucht noch weniger. Der VW XL1 kommt im Normmittel mit nur 0,9 Liter auf 100 Kilometer aus. Da der VW XL1 mit einem Plug- In- Hybridsystems ausgestattet ist, fährt er auch noch bis zu 50 Kilometer weit, rein elektrisch.


Es ist ein Mix aus Hightech- Leichtbau, perfekter Aerodynamik und der Kombination aus einem Zweizylinder- Diesel mit 48 PS und einem Elektromotor, der 20 kW/27 PS leistet, der diesen Verbrauch möglich macht. Er hat ein 7- Gang- Doppelkupplungsgetriebe und einen Elektromotor mit einer Lithium- Ionen- Batterie. In 12,7 Sekunden ist er von null auf 100 km/h und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h.

Volkswagen hat mit diesem Modell das sparsamste Serienautomobil der Welt. Doch das ist scheinbar noch nicht genug, denn VW setzt noch einen drauf.  Mit cW 0,189 ist der XL1 auch das Fahrzeug mit dem geringsten Luftwiderstand.

Der VW XL1 wiegt 795 kg, ist 3,88 Meter lang, 1,66 Meter Breit und 1,15 Meter hoch. Damit ist er ein ziemlich niedriges Auto, niedriger als der Porsche, der eine Höhe von 1,28 Meter hat.

Volkswagen will die Führungsrolle im Segment „Bau leichter Hybridmodelle“. Das ist ihnen wohl auch mit dem XL1 gelungen. Darüber dürfte sich auch der frühere Vorstandsvorsitzende und heutige Chefaufseher Ferdinand Piëch sehr freuen, denn dieses Projekt war sein Lieblingsprojekt.



Es werden derzeit 50 Exemplare in Osnabrück gebaut, die an spezielle Kunden verleast werden. Wie es dann weiter geht, wieviele Einheiten es davon tatsächlich geben wird und vor allem zu welchem Preis, das wird man erst auf dem Genfer-Automobilsalon erfahren.

Aus Sicht des Greenpeace- Energieexperten Karsten Smid betreibt VW mit dem XL1 eher Symbolpolitik als echten Klimaschutz: „Es bringt ja nichts, wenn eine Kleinserie von 50 Autos pro Jahr einkalkuliert ist. Diese Menge geht beim Golf in einer Stunde vom Band. Anstatt „Feigenblätter“ vor sich her zu tragen, müsse VW eindeutig und ohne Schlupflöcher das 95- Gramm- Ziel der EU akzeptieren. Sie müssen im Massensegment zeigen, was sie wirklich können.“

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