Der Toyota Prius setzt Maßstäbe – auch beim Thema Hochvolt-Sicherheit

Sauber ja, aber sind Fahrzeuge mit Hybridantrieb auch sicher, wenn es zu einem Unfall kommt? Schließlich ist eine kiloschwere Batterie an Bord und es fließen große elektrische Ströme. Rein theoretisch ergibt sich bei einer Spannung von mehr als 60 Volt schon eine Gefährdung, weil sie einen elektrischen Schlag verursachen kann. Der Elektroantrieb eines Hybridautos arbeitet mit Spannungen zwischen 200 und 650 Volt. Aber die Antwort auf die Frage lautet: ja. Fahrzeuge mit dieser Antriebstechnik bieten einen ebenso hohen Sicherheitsstandard wie Autos mit konventionellem Verbrennungsmotor.


Zu diesem Ergebnis kommen zahlreiche Crashtests, bei denen zum Teil ausgesprochen strenge Maßstäbe angelegt werden. So ist beispielsweise bereits der Toyota Prius der zweiten Generation einem besonderen Härtetest unterzogen worden. Das Fahrzeug, angetrieben von einem 1,5-Liter-Benziner und einem Elektromotor mit einer Gesamtleistung von 83 kW/113 PS, wurde von der Sachverständigenorganisation Dekra mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h frontal gegen eine schräge Wand gefahren. Der Test bildete insofern einen heiklen Unfall ab, weil dabei besonders starke Kräfte auf die linke Fahrzeugfront einwirkten. Und dort befindet sich das Herzstück des Hybridantriebs, der Inverter, über den der Energietransfer erfolgt. Trotzdem trat kein Defekt auf, der die Karosserie unter Strom gesetzt hätte. Auch der von der Batterie im Heck zum Motor führende Hochvoltkabelstrang blieb unversehrt, selbst an einer Engstelle zwischen Vorderachse und Karosserie.



Toyota hat für solche Situationen natürlich vorgebaut. Crashsensoren sorgen dafür, dass im Moment des Aufpralls die Batterie sofort vom Hochvolt Stromnetz getrennt wird. Dafür zuständig sind zwei so genannte Hauptrelais. Sie sorgen ebenfalls dafür, dass nach Abschalten des Fahrzeugs keine Spannung mehr an dem orangefarbenen Kabel anliegt.

Natürlich müssen auch die Servicemitarbeiter beim Toyota Vertragspartner bei der Wartung oder Unfallinstandsetzung besondere Kenntnisse im Umgang mit der Hochvolttechnik besitzen. Bereits seit der Einführung des Prius in Deutschland im Jahr 2001 wurde das Händlernetz flächendeckend darauf vorbereitet und kontinuierlich weitergebildet. Dabei zeigt sich, dass Toyota neben der Vorreiterrolle bei der Vermarktung von Hybridfahrzeugen auch sehr sorgfältig den Weg für die Elektromobilität bereitet hat.

Trotzdem forscht Toyota an der Sicherheit weiter. Das gilt selbstverständlich für sämtliche Bereiche. Die Ergebnisse sind ausgesprochen erfolgreich. Beim Euro-NCAP-Crashtest etwa wurde der Prius, mittlerweile in der dritten Generation, mit der Höchstwertung von fünf Sternen ausgezeichnet. Der Hybridtrendsetter hat auch bei der Ausrüstung mit innovativen Systemen für die aktive und passive Sicherheit Vorbildcharakter.

Bei der Qualität weiß der Toyota Prius ebenfalls zu überzeugen. So wurde er etwa beim TÜV-Report 2011 zum Gewinner gekürt und erhielt die Goldene Plakette als Sieger der 2-3-jährigen Fahrzeuge. Er hatte mit einer Quote von 2,2 Prozent die wenigsten Mängel. Bei Toyota ist der Prius übrigens das Fahrzeug mit dem geringsten Garantieaufkommen. Im Schnitt fallen gerade einmal 20 Prozent der Garantiekosten an, die ein qualitativ schon sehr hochwertiger durchschnittlicher Toyota verursacht. Lediglich 1,8 Prozent davon entfallen auf den Hybridantrieb. Obendrein ist er ein besonders wertstabiles Fahrzeug. Laut den Restwert-Experten von EurotaxSchwacke weist er in der unteren Mittelklasse den geringsten prozentualen Wertverlust auf.

Weltweit wissen bereits über 2,2 Millionen Kunden den Toyota Prius zu schätzen, davon mehr als 211.000 in Europa. Seit seiner Markteinführung 1997 in Japan steht er für die Zuverlässigkeit des Toyota Hybridantriebs ebenso wie für die Zuverlässigkeit von Toyota Fahrzeugen allgemein.


(Quelle: Toyota Presse)

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