Wie umweltfreundlich ist ein Elektroauto wirklich?

Das Elektroauto hat den Ruf ein Sauberauto zu sein. Zu diesem Ruf ist es auch sicherlich gekommen, da dieses keinen Auspuff hat und man somit annimmt dass es auch keinen CO2-Ausstoß gibt. Theoretisch ist dies ja auch richtig, doch beim Aufladen des Akkus entstehen sehr wohl CO2-Emissionen. Die Menge hängt von der Art der Stromerzeugung ab.

Ein wirklich umweltfreundliches Elektroauto ist ein Auto das mit regenerativen Strom unterwegs ist. Dazu gehören Solaranlagen/Photovoltaik, Geothermie, Wellenkraftanlagen, Windkraftanlagen, uvm.. Anders sieht es laut Greenpeace-Experten Wolfgang Lohbeck aus, wenn man einen Strommix verwendet. Hier hat man einen CO2-Ausstoß von 92 Gramm und das ist heutzutage kein Unterschied mehr zu einem modernen Verbrennungsmotor oder einem Hybridantrieb.

In Deutschland werden 42 Prozent des Stroms in einem Kohlekraftwerk erzeugt, dazu eine kleine Auflistung:

Energieträger. Anteil
Kohle. 42,9 Prozent
Atomenergie. 22,6 Prozent
Erneuerbare Energien. 14,8 Prozent
Erdgas. 12,9 Prozent
Sonstige (Öl, etc.). 6,8 Prozent

Fazit ist, dass das Elektroauto nicht schlecht ist, nur weil in manchen Fällen der Strom nicht ganz so umweltfreundlich produziert wurde. Nur eines wäre gut, wenn man die Kohlekraftwerke durch umweltschonende Varianten ersetzen würde. Als Kunde empfiehlt es sich, den Ökostrom-Tarif seines Anbieters zu wählen.

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