Skoda Pilot Kahle ganz zufrieden, aber ausbaufähig

Es gab so einige Schwierigkeiten, nichts desto trotz schaffte es Matthias Kahle, die Rallye Monte Carlo des Energies Nouvelles auf dem 19. Platz. Zusätzlich noch war er mit seinem Skoda Citigo der Beste in der Erdgas-Fraktion.

Matthias Kahle schaffte es auf den 19. Platz bei der Rallye Monte Carlo des Energies Nouvelles und war am Ende ganz zufrieden: „Wir sind eigentlich schon zufrieden, wenn man die Tücken betrachtet sogar auf jeden Fall.“

Es lief nicht alles wie geplant, doch das tut es meistens nicht. Es gibt immer die eine oder andere Überraschung. Denn eigentlich wollte der siebenfache deutsche Rallyemeister mit dem Skoda Citigo CNG auf Sieg fahren. Doch dann kam alles anders.

Die Pechsträhne begann bereits am Freitag. 120 Strafpunkte gab es für einen blockierenden Lkw. Außerdem sorgte auch noch ein Organisations-Chaos bei den abschließenden Handlingsfahrten für viel Wirbel, sodass diese Ergebnisse nicht in die Wertung einflossen.

Doch nicht alles war negativ, Kahle freute sich, er belegte den zweiten Rang in seiner Klasse, zudem ein sechster Platz in der Effizienz-Klasse. „Und wir waren das beste Erdgas-Auto“, so Kahle, und denkt schon wieder an das kommende Jahr. „Jetzt wissen wir ja, was uns erwartet.“

Das auch dies eine Herausforderung werden wird, ist schon jetzt klar. Denn mit 68 PS ist man nicht der Schnellste. „Da ist es sehr schwer besonders auf den Sonderprüfungen“, sagt Kahle, „denn die Durchschnittsgeschwindigkeiten sind sehr hoch angesetzt.“

Kahle ist der Meinung, dass Elektroautos bevorzugt werden und man dies auch in der Gesamtwertung sieht. Darum fordert er eine Änderung des Reglements. Zwei Tesla Model S feierten vor einem Toyota Prius Plugin-Hybrid und zwei Opel Ampera einen Doppelsieg. Ohne die 120 Strafpunkte wäre Kahle auf dem 12. Rang gelandet. Auch diese Aussicht stimmte den Rallyeprofi zuversichtlich für die kommende Auflage rund um Monte Carlo.



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