Leonardo DiCaprio unterstützt Venturi in der Formel E-Meisterschaft

Die neue Formel E-Meisterschaft der Fédération Internationale de L´Automobile (FIA) startet im September 2014 mit zehn Teams.

Leonardo di Caprio Venturi Formel E

Die Formel E ist die weltweit erste Meisterschaft für Elektrofahrzeuge, sozusagen die Formel 1 der Elektroautos. Zuletzt meldete Venturi Automobiles aus Monaco ein Team für diese Elektrofahrzeug-Rennen mit internationaler Beteiligung an. Noch wartet Venturi Grand Prix auf die Bestätigung der Zulassung.

Venturi Automobiles kaufte die im Jahr 2000 in Konkurs gegangene Sportwagenmanufaktur Venturi Paris auf. Der Venturi 300 Atlantique entstand noch bis 2001 in einem Werk nahe Nizza. Im Jahr 2003 zeigte die Firma den Venturi Fetish als Prototyp. 2004 kam der Venturi Fetish Roadster mit 220 kW/300 PS starkem Elektromotor. Mit dem Elektrofahrzeug Venturi Jamais Contente stellte die Firma diverse Geschwindigkeitsrekorde für Elektroautos auf: Im Jahr 2009 lag das Durchschnittstempo bei über 487 km/h, 2010 wurde es auf über 495 km/h gesteigert.

Für den Start in der Formel E unterschrieb Venturi jetzt ein Joint Venture mit dem Schauspieler Leonardo DiCaprio (Titanic), der den Einsatz als Umweltaktivist unterstützt. In der Meisterschaft werden zehn Teams mit je zwei Fahrern in den Herzen von Weltstädten wie Peking, Los Angeles und London antreten. Offen bleibt jedoch, wie solche Autorennen ohne Motorengebrüll beim Publikum ankommen werden. Skeptiker äußerten im Anschluss an Probefahrten ihre Bedenken, dass die nach alten Straßenbahnen klingenden Renner wohl wenig überzeugend sind. Die E-Renner werden jedoch deutlich dynamischer als die schienengebunden öffentlichen Transportmittel sein und Geschwindigkeiten von über 225 km/h erreichen.

Aus Deutschland wird Audi Sport ABT an den zehn Rennen teilnehmen. Als Wettbewerber des renommierten Tuners aus dem Allgäu und dem monegassischen Venturi-Team treten unter anderem noch Drayson Racing aus Großbritannien, Andretti Autosport aus den USA, Super Aguri aus Japan und Mahindra Racing aus Indien an.



Quelle: Auto-Presse

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