Elektroautos sind die Zukunft! Wirklich?

Elektroautos sind die Zukunft, sagen zumindest die, die sie verkaufen wollen. Und natürlich unsere Bundesregierung, die nicht zuletzt mit der Energiewende einen riesen Schritt hin zu mehr Umwelt- und Klimaschutz gemacht hat.

Selbstverständlich dient die Herstellung von Elektroautos der Umwelt, deshalb sollte auch nachhaltig über die umweltfreundliche Versorgung nachgedacht werden. Denn mit der Herstellung von Akkus belasten wir die Umwelt auch, woher wird z.B. das Lithium bezogen? Wo soll der Strom für die steigende Elektroauto- Population herkommen? Nach der Energiewende muss nun reiflich überlegt werden woher man den Strom genau bezieht. Windenergie, Solarenergie? Oder doch eher Wasserkraft? Denn ab spätestens 2022 ist es aus mit der Atomkraft. Über vieles muss sich in diesem Zusammenhang noch Gedanken gemacht werden. Ob nun Kleinwagen oder doch eher ein größerer Vertreter wie z.B. ein Geländewagen; ein ausgeklügeltes Versorgungsnetz muss her.

In Deutschland gibt es nach einer Zählung im Oktober 2010 rund 844 Strom-Tankstellen. Im Vergleich zu unseren direkten Nachbarn Österreich (270) und Schweiz (669), ist das eine Menge. Jedoch eine verschwindend kleine Anzahl im Vergleich zu den 14.367 herkömmlichen Tankstellen, die zurzeit in Deutschland zu finden sind. Fraglich ist auch, wer die Finanzierung von solchen Tankstellen übernimmt. Sicherlich wird sich der Bund ab einem gewissen Punkt mit der Verantwortung stellen müssen.

Abgesehen von den generellen Umständen, die durch eine derartige Transportrevolution entstehen, ist es auch gut, dass wir als Autofahrer aktiv zum Schutz und zur Schonung der Umwelt beitragen können. Ein zweiter Aspekt der nicht zu verachten ist, ist sicherlich das Design der neuen Elektroflitzer. Wer hat als Kind nicht davon geträumt einmal in einem futuristischen Auto wie dem Chevrolet Volt zu sitzen und per Knopfdruck den Motor zu starten? Fehlt nur noch das die Reifen beim Start eingefahren werden und wie von Zauberhand das Auto in der Luft schwebt. Wer jetzt kein Interesse an einem Elektroauto bekommen hat, der kann sich ja am Ende immer noch für einen Hybrid entscheiden.

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