Elektroautos fördern, aber dies ohne Geld

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat nun mitgeteilt, dass sie zwar für staatliche Förderanreize sind, aber gegen eine Subventionierung über Geldzahlungen wie in anderen europäischen Ländern. Man ist der Meinung, dass dies in Deutschland einfach noch zu früh ist, konkrete monetäre Kaufanreize zu setzen. Ebenfalls sagten sie, es seien noch zu wenige markt- und serienreife Elektrofahrzeuge verfügbar. Dies ist erst dann sinnvoll, wenn der Kunde eine Auswahlmöglichkeit hat und die Preisentwicklung für Elektroautos klar ersichtlich sei.

Diese Meinung teilen sie mit der Bundesregierung die ebenfalls Subventionen für E-Mobile nach wie vor kategorisch ablehnen. Dies bedeutet aber nicht, dass sie an Elektroautos kein Interesse haben. Die Bundesregierung hat sich als Ziel gesetzt bis 2020 rund eine Million Elektroautos auf die deutschen Straßen zu bringen. Wieder anders sehen das die Vertreter der Automobil-Importeure wie der Verband Internationaler Kraftfahrzeughersteller (VDIK). Sie sind der Meinung, dass Kaufprämien in der Größenordnung von 5.000 bis 7.000 Euro pro Fahrzeug kommen sollten. VDIK-Präsident Volker Lange befürchtet, dass andernfalls die in den nächsten Jahren weltweit verfügbaren Elektrofahrzeuge nahezu ausschließlich in Märkte mit entsprechenden Unterstützungsmaßnahmen fließen.“ Man fürchtet das Elektroautos in Deutschland Ladenhüter werden könnten.

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