Die Studie Renault Captur ist nicht nur aufregend sondern auch Emissionsarm

Mit der Coupé-Studie Renault DeZir hat Renault bewiesen, das man ein Elektroauto genauso schön verpacken kann wie ein herkömmliches Auto mit Verbrennungsmotor. Nun wird das zweite Concept Car präsentiert. Hier kann man schon heute sehen wie Renault sich die Zukunft vorstellt. In dieser Studie kombiniert man Coupé, Roadster und Sport Utility Vehicle zu einer vollkommenen Fahrzeuggattung. Das Aussehen ist bullig aber der 1.6 dCi Biturbo-Dieselmotor hat nur einen CO2-Ausstoß von 99 g/km.

Der DeZir ist ein schlichtes und sinnliches Auto und genau in diesem Still ist auch die Studie Renault Captur gebaut. „Die Studie nimmt die Formensprache des DeZir auf, fügt dieser jedoch eine technische Komponente hinzu – funktioneller, aber noch immer höchst sinnlich“, erklärt Axel Breun, Direktor Renault Konzeptfahrzeuge. Beim Antrieb setzt Renault ebenfalls auf bewährtes und zwar auf einen effizienten Dieselmotor.

In dieser Studie von Renault kommt erstmals ein Vierzylinder-Diesel-Motor mit Biturboaufladung zum Einsatz. Das sogenannte Downsizing – also die Verwendung von kleineren und effizienteren Motoren – gilt in der Autobranche als Teil der Lösung zur schnellen Reduzierung der Emissionen. Der 1.6 dCi-Biturbo-Diesel ist keine Entwicklung für das Concept Car sondern soll das 1.9 dCi-Aggregat von Renault ersetzen. Er leistet 118 kW/160 PS und einen maximalen Drehmoment von 380 Nm. Zusammen mit dem EDC-Doppelkupplungsgetriebe ermöglicht das moderne Triebwerk CO2-Emissionen von weniger als 99 Gramm pro Kilometer.

In dieser Studie fließt die Leichtigkeit eines Sportwagens oder eines Coupés sowie das kraftvolle und muskulöse eines Geländewagens zusammen. Exterieur-Designer Joe Lozano ließ sich beim Entwerfen der Karosserie von Extremsportlern inspirieren: „Ausgangsbild war ein Sprinter mit gespannten Muskeln im Startblock, dessen Energie beim Abfeuern der Startpistole mit einem Schlag entfesselt wird.“ Das Frontdesign sowie das große Markenzeichen auf dem dunklen Kühlergrill hat man vom DeZir übernommen. Die Optik wird durch die Mattlackierung der Kotflügel noch verstärkt und ein LED-Leuchtenband verlängert die Blinksignale wellenförmig entlang der gesamten Wagenflanke.

Aber was hilft das ganz Aussehen wenn er nicht praktisch ist. In diesem Fall ist auch dies gelungen. Der Renault Captur ist ein praktisches und variables Fahrzeug. Das feste Hardtop lässt sich einfach abnehmen und ermöglicht anschließend den Blick auf das Sichtkarbon-Chassis. So verwandelt sich die Studie von einem Coupe zu einem Roadster und ist somit nicht nur in der Stadt sondern auch im Gelände ein Hingucker. Dazu gibt es noch große Flügeltüren und 22-Zoll-Felgen in schwarz-weißer Kontrastlackierung.

Bei der Gestaltung des Innenraumes des Zweisitzers hat Kana Watanabe mitgearbeitet. Dieser Designer war für die Farben und Materialien im Innenraum zuständig. Dabei kam ein offener Innenraum, der den Eindruck von Leichtigkeit erweckt, heraus. Man hat das Gefühl, das Fahrer und Beifahrer in der Luft schweben und neue Materialien ermöglichen einen außergewöhnlichen Lichteffekt. Die Mittelkonsole, Instrumententräger und Türeinfassungen sind mit einem transparent durchschimmernden Material wie mit einer zweiten Haut überzogen.

Für eine wohltuende indirekte Beleuchtung sorgen lichtleitende High-Tech-Fasern. „Der gesamte Innenraum ist mit einem Netz aus elastischen Seilen gestaltet, die Erinnerungen an den Segelsport oder das Bergsteigen wecken sollen“, so Interieurdesignerin Magali Gouraud-Borgers. Zusätzlich gibt es noch Aluminiumpedale, Schalensitze aus Kohlefaser und das mit perforiertem grauen Leder bezogene Lenkrad.

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