BMW und PSA kooperieren bei der Hybridtechnologie

BMW und PSA Peugeot Citroen arbeiten beim Thema Hybridisierung eng zusammen. Entwickelt wird in München und produziert in Frankreich.

BMW ist der Meinung, dass ein um den Spitzenplatz der Oberklassehersteller in einer guten Position ist und will sich Wachstum auch durch Kooperationen sichern. „Wir streben bereits in diesem Jahr einen Absatz von über 1,5 Millionen Fahrzeuge an und gehen bis 2020 von über zwei Millionen Autos aus“, sagte BMW-Vorstandschef Norbert Reithofer der „Auto Zeitung“. Audi hat sich das ziel von 1,5 Millionen Fahrzeuge bis ins Jahr 2015 gesetzt.

BMW setzt bei der Kooperation auf Peugeot. Das Bündnis für Elektrofahrzeuge geht voran. In das Gemeinschaftsunternehmen zwischen BMW und dem PSA-Konzern investieren die beiden Partner 100 Millionen Euro insgesamt. „Die Entwicklung wird in München angesiedelt sein“, sagte BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Draeger der „Financial Times Deutschland“. Die Produktion soll aber dann in Frankreich stattfinden.

Die beiden Partner gaben am Rande des Autosalons in Genf bekannt, dass die Produktion in Mulhouse in Frankreich angesiedelt werden sollte. Bis zum Ende des Jahres will man 400 Mitarbeiter in München für das Gemeinschaftsunternehmen tätig haben. Bis 2014 sollen dann noch in Frankreich 250 Mitarbeiter dazu kommen.

BMW und PSA Peugeot-Citroen wollen gemeinsam Teile für Hybridfahrzeuge entwickelt und herstellen. Dieses soll unter anderem Hochvoltspeicher, E-Motoren oder Generatoren entwickeln und produzieren. Die Arbeit will man im zweiten Quartal 2011 beginnen, von 2014 an sollen dann BMW- und PSA-Fahrzeuge mit den Teilen ausgestattet werden. „Das Ziel ist es, Komponenten für beide Partner zu entwickeln und zu produzieren, um Skaleneffekte zu erreichen. Wir wollen diese Komponenten in Modellen von Mini und BMW einsetzen“, sagte Draeger. Auch Rolls-Royce kann von dieser Kooperation profitieren.

BMW will sein erstes Elektroautos 2013 auf den Markt bringen. Davon sollen 30.000 Wagen pro Jahr verkauft werden. Das Elektroautos i3 soll man später auch mit einem zusätzlichen Verbrennungsmotor bekommen, um so die Reichweite zu verlängern. Reithofer sagte: „Um den einen oder anderen Kunden die Sorge zu nehmen, mit leerer Batterie eventuell liegen zu bleiben.“

Be Sociable, Share!
Dieser Beitrag wurde unter Hybridantrieb veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.