Bei einem Unfall sollte man wissen ob es sich um ein Elektroauto handelt oder nicht

Die Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg hat in Zusammenarbeit mit der DEKRA Unfallforschung einen Empfehlungskatalog für Autos mit alternativen Antrieben bei Unfällen ausgearbeitet. Und diese Arbeit war alles andere als unnötig. Denn man kann nur helfen, wenn man auch weiß wie. Hilfskräfte müssen  wissen, welche Konzepte es gibt, wie die Fahrzeuge erkannt werden können und welche taktischen Änderungen sich ergeben.

Wenn möglich sollte man den Fahrer befragen oder eben auf Werbeaufkleber wie „Ich bin ein Elektroauto!“, „Gefahr durch Strom!“ sowie auf die Typenkennzeichnung achten.

Hat man es mit einem Elektroauto zu tun, gibt es keinen Auspuff, bei einem Hybridfahrzeug findet ihr  am Armaturenbrett Batterietrennschalter. Sollten im Fahrzeug Rettungskarten vorhanden sein, bieten diese weitere Informationen über die Anordnung der Komponenten in einem Fahrzeug und die möglichen Gefahren. Den Tankfüllstutzen ersetzt eine Ladesteckdose, die allerdings verdeckt angebracht sein kann. Zur Überprüfung z.B. den Tankdeckel öffnen, wenn dies gefahrlos möglich ist.

Generell sollte man Acht geben beim  Arbeiten mit hydraulischen Rettungsgeräten.

Es gilt weiterhin die Vorgehensweise in der Erstphase: Sichern, Zugang schaffen und lebenserhaltende Sofortmaßnahmen einleiten. Die Einsatzkräfte sind auf die zusätzlichen Gefahren hinzuweisen! Der Brandschutz ist mit den im Folgenden beschriebenen Löschmitteln zu sichern bzw. die Brandbekämpfung damit vornehmen.



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